Vita

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Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren.

Er studierte Schulmusik, Dirigieren (Prof. Marcus Creed) und Gesang (Prof. Rudolf Piernay) in Köln und Mannheim. Weitere wichtige Impulse erhielt er aus der Zusammenarbeit mit Prof. Anton Ling und Prof. Edward Randall.

Bereits während seines Studiums debütierte Magnus Piontek 2012 als Gast am Nationaltheater Mannheim und wurde dort für die Spielzeiten 2013-2015 ins Ensemble engagiert. Dort gehörten eine Vielzahl von Partien zu seinem Repertoire, darunter Pistola in Verdis Falstaff und Mönch in Don Carlo, ebenso wie Zuniga in Carmen, Celio in Die Liebe zu den drei Orangen, Polizeikommissar in Der Rosenkavalier oder Pfleger des Orest in Elektra.

Bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden debütierte er im März 2013 als Sarastro in einer Kinderfassung von Mozarts Die Zauberflöte.

Im April 2015 wurde er dort erneut engagiert und sang Baron Ochs in einer Kinderfassung von Der Rosenkavalier. Mit dieser Produktion gastierte er auch in der Berliner Philharmonie.

Er wirkte bei zahlreichen Uraufführungen mit, darunter Adriana Hölszkys Böse Geister, sowie Lucia Ronchettis Opern Neumond und Esame di mezzanotte.

Zur Spielzeit 2015/2016 wechselte Magnus Piontek an die Bühnen Gera/Altenburg.

In der Wiederentdeckung der phantastisch-romantischen Oper Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße von Hans Sommer wirkte er in der Titelpartie mit. Diese Produktion wurde im Radio gesendet und auf CD veröffentlich. Weitere Rollen waren unter anderem Sparafucile in Rigoletto und Eremit in Der Freischütz.

Im April 2016 gab Magnus Piontek sein Debüt an der Semperoper in Dresden und war dort sowohl als Marquis d’Obigny in Verdis La Traviata, als auch als Saretzki in Tschaikowskys Eugen Onegin zu hören. Für die Spielzeit 2016/2017 wurde er dort für Die Zauberflöte als 2. Geharnischter und für Busonis Doktor Faust als Zeremonienmeister wieder eingeladen.

Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Magnus Piontek Ensemblemitglied am Theater Chemnitz.

Dort debütierte er erfolgreich im Wagnerfach und sang Gurnemanz in Parsifal, Landgraf Hermann in Tannhäuser, Veit Pogner in Meistersinger sowie Fasolt, Hunding und Fafner in Wagners Ring des Nibelungen.

Ebenso entwickelt Magnus Piontek sein italienisches Repertoire und war dort als Timur in Turandot, Bartolo in Le Nozze di Figaro und Samuel Horn in Verdis Ballo in Maschera zu hören.

In der Spielzeit 2018/19 erarbeitet Magnus Piontek sich weitere Rollen des Kernrepertoires mit Sarastro in Die Zauberflöte und Rocco in Fidelio und wird in der deutschen Erstaufführung von Faccios Amleto als Polonio zu hören sein.

Die Semperoper Dresden lädt ihn für zwei Neuproduktion von Schönbergs Moses und Aron (Priester) und Meyerbeers Les Huguenots (Méru) in den Regien von Calixto Bieito und Peter Konwitschny ein. Des weiteren wird er dort als Bartolo in Le Nozze di Figaro und Der König in Tochs Prinzessin auf der Erbse zu hören sein.

Beim Mozartfest 2017 in Würzburg trat er zusammen mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner auf. In den Aufführungen von Mozarts Don Giovanni sang Magnus Piontek die Rollen des Masetto und des Komtur. Die Konzerte wurden vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten.

Neben seiner Operntätigkeit widmet sich Magnus Piontek dem Oratorienrepertoire und singt unter anderem die Basspartien in Haydns Die Schöpfung, Martins In terra pax, Mendelssohns Paulus, Mozarts und Verdis Requiem, sowie Bachs Johannes-Passion und h-moll-Messe.

Er arbeitete mit Dirigenten wie Mikhail Agrest, Tomáš Netopil, Felix Bender, Guillermo García Calvo, Dan Ettinger, Florian Helgath, Pietari Inkinen, Johannes Kalitzke, Enno Poppe, Gotthold Schwarz, Alois Seidlmeier und Laurent Wagner, sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter die Akademie für Alte Musik Berlin, das Concerto Köln, die musikFabrik, die Göttinger Symphoniker und das Kurpfälzische Kammerorchester.

Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung „Akademie Musiktheater heute“.

 

Bilder für Programmhefte:

Fotos by Chris Gonz
 

Jedwede Verwendung meiner Vita (vollständig oder auszugsweise) erfordert meine schriftliche Einverständiserklärung!

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